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Microsoft OneDrive: Cloud Service SkyDrive wird umgetauft

UPDATE: verdoppelter Speicherplatz - 19.02.2014 - Der Microsoft Cloud-Service SkyDrive ist ab heute unter dem Namen OneDrive weltweit verfügbar - jetzt erweitert Microsoft die Speicherkapazität auf 15 GB. 

Zu den neuen Funktionen von OneDrive zählt seit Februar ein optimiertes Video-Sharing und eine automatisches Kamera-Backup für Android-Geräte. Beim Speicherplatz blieb zunächst alles beim alten: 7 GB gibt´s bisher kostenfrei - für Kamera-Backup-Nutzer aber noch mal 3 GB obendrauf.

Jetzt tockt Microsoft nach: Mit einem demnächst veröffentlichten kostenfreien Update, bekommt jeder Anwender kostenfrei 15 GB Speicherkapazität. Office 365 Abonnenten bekommen sogar ein Terabyte OneDrive Speicher. Gleichzeitig hat Microsoft die Preise für zusätzlichen OneDrive Speicher gesenkt: Der monatliche Preis für ein OneDrive Abonnement beträgt zukünftig 1,99 Euro für 100 GB (bisher 3,99 Euro) und 3,99 Euro  für 200 GB Speicherplatz (bisher 8,99 Euro).

News vom 28.01.2014:

Das Speichern in der Cloud, zu Deutsch in der Wolke, wird immer bedeutender. Im Bereitstellen von Speicher­laufwerken im Internet sehen ganz viele Unternehmen der Unter­haltungs­elektronik- und IT-Branche die Zukunft und versuchen sich in Position zu bringen. Microsoft ist mit dem in Windwos integrierten SkyDrive mit dabei – doch mit der Umbenennung in OneDrive will man weg vom virtuellen Image und sugerieren: OneDrive ist ein Laufwerk für alles.

Der eigentliche Hintergrund: Microsoft hat vor kurzem in Großbritanien einen Rechtsstreit mit dem dortigen Sender Sky um das Namensrecht verloren. Nun will Microsoft also weltweit den Namen OneDrive nutzen und zur zentralen Anlaufstelle für alle Daten machen - nicht nur für Dokumente und Bilder, sondern auch für Videos.

Ein hoch gestecktes Ziel, das haben wir auch in unserem Artikel zum Thema Datensicherung und Datenarchivierung der aktuellen VIDEOAKTIV 2/2014 beleuchtet. Denn die Datenmengen bei Video sind so enorm hoch, dass die Speicherung in der Cloud zäh wird. Daran wird auch die Namensänderung in OneDrive zuerstmal nichts ändern.

Microsoft verspricht, dass alle Skydrive Nutzer von der Umstellung nicht viel merken, alle Daten und Zugänge direkt übernommen werden. OneDrive wird zunächt mal nichts anderes als der SkyDrive Onlinespeicher sein. Diesen gibt es mit einer gewissen Kapazität kostenfrei – wer mehr benötigt muss bezahlen. Bei SkyDrive bietet Microsoft derzeit 7 GB Kapazität kostenfrei. Das ist vergleichsweise spärlich – andere Services bieten hier erheblich mehr Kapazität kostenfrei an. Man kann also darauf spekulieren, dass mit der Umstellung des Namens auch die kostenfrei nutzbare Kapazität zumindest leicht steigt. Beim SkyDrive kosten 50 GB zusätzlicher Speicher derzeit 19 Euro im Jahr, 200 Gigabyte liegen bei 79 Euro pro Jahr.

Heute sind durch gepostete Screenshots auf zwei Leaks-Plattformen in China und Russland Spekulationen über ein Windows 8.1-Update am 11. März aufgekommen, das die Systemanforderungen senken und die Mausbedienung wieder erleichtern soll. So sollen sich nun auch Apps in der Taskleiste einbinden lassen. Dieses Update könnte Microsoft für die Umbenennung von SkyDrive in OneDrive nutzen. Denn wer Windows 8 nutzt bekommt bereits die Kommunikation mit dem Laufwerk im Internet vorinstalliert, wobei der Abgleich der Daten im Hintergrund relativ unbemerkt funktioniert – das dürfte wohl auch in Zukunft im Interesse von Microsoft liegen, denn nur dann wird es auf Dauer die Akzeptanz für so einen Service geben. 

(jos)
Datensicherung & Archivierung: Videosafe

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OneDriveAdmiralCollection kl
Nach gut drei Monaten unter dem Namen OneDrive verdoppelt Microsoft die kostenfreie Kapazität auf 15 GB.
Explorer
Das Skydrive integriert Microsoft in Windows schon automatisch - ob man hier der Datensicherheit vertraut muss man selbst entscheiden. Die Server stehen in den USA.
VA 214 VIDEOSAFE
Im Artikel Videosafe erklären wir welche Datensicherungs und Archivierungs-Stategien für Videodaten sinnvoll sind.

 

 

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