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Canon EOS M6: kleine Schwester zur M5, auch ohne 4K-Video

Neben den beiden neuen DSLR-Modellen EOS 800D und EOS 77D treibt Canon auch sein Systemkamera-Segment weiter voran und stellt dafür die kleine Schwester der EOS M5, die EOS M6 vor – ebenfalls ohne 4K-Video-Funktion.

Im Grunde ähnelt sie tark der erst vor knapp einem halben Jahr vorgestellten EOS M5. Auch die M6 setzt auf den 24,2 Megapixel Sensor im APS-C-Format und kann sich auf den Digic 7 Bildprozessor stützen. Dabei ist auch der Dual Pixel CMOS AF mit an Bord, der für eine besonders schnelle Fokussierung, ähnlich einer DSLR sorgen soll. Kein Wunder, dass Canon dann nahezu den komplett gleichen Werbeslogan, wie seinerzeit bei der M5 benutzt: „Sie überzeugt mit einer Geschwindigkeit und Bildqualität, die man von einer DSLR gewohnt ist [...]“. Allerdings ist das Gehäuse ein anderes. Die Wahlräder sind etwas anders positioniert und auch nicht gleich der M5 zudem (ein eklatanter Unterschied) fehlt der elektronische Sucher der M5. Dafür kann man die M6 um einen separaten E-Viewfinder mit Bezeichung „EVF-DC2“ nachrüsten.

Dieser ist laut Canon vollkommen neu entwickelt und liefert eine 0,39 Zoll Display mit einer Auflösung von 2,36 Millionen Bildpunkten. Die Bildfeldabdeckung liegt bei 100 Prozent mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz. Damit sollen sich Bewegungen im Sucher nahezu in Echtzeit abbilden lassen. Alternativ findet man auf der Rückseite einen klappbaren (180 Grad nach oben, 45 Grad unten) 7,5 Zentimeter LC-Touchscreen mit 1,040 Millionen Bildpunkten Auflösung. Die Helligkeit ist in fünf Stufen einstellbar. Das Design der neuen Canon mutet dabei eher Retro an - bei Form wie Farbgestaltung - zumindest in der silberene Variante. Bei den Maßen zeigt sich die M6 sehr kompakt: Sie misst nur 11,2 x 6,8 x 4,45 Zentimeter und kommt auf ein Gewicht von 390 Gramm, ohne Optik.

Canon EOS M6 bei Canon USA vorgestellt

Dem Filmer kommt natürlich der 5-Achsen-Bildstabilisator zugute, der die Full-HD-Videos mit maximal 60 Bildern in der Sekunde gerade bei Aufnahmen aus der Hand gut beruhigen soll. Gespeichert werden die Clips als MP4 (MPEG-4 AVC / H.264) auf die üblichen Speicherkarten. Bei der M6 greift dann auch noch die Maximalgrenze für 4GB respektive 29,59 Minuten für eine Datei. Die M6 verfügt über WLAN, NFC sowie Bluetooth, womit sie sich dann auch per Smartphone steuern und Inhalte kabellos verschicken lässt.

Die Canon EOS M6 wird ab April für 799 Euro (nur Body) zu haben sein. Der separate Sucher EVF-DC2 kostet 269 Euro. Die kompletten technischen Daten zur Kamera liest man hier.

Live-Bericht IBC 2016: Canon EOS C 700

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Link zum Hersteller: Canon - EOS M6

Canon EOS M6 side ls web

Der Canon EOS M6 ist die kleine Schwester der EOS M5. Sensor und Bildprozessor sind der gleiche, allerdings fehlt ihr der Sucher. Dafür ist das Gehäuse etwas kompakter, was aber zugleich das LCD auf der Rückseite etwas schrumpfen lässt.

Canon EOS M6 front web

Der Elektronische Sucher muss bei der EOS M6 separat nachgerüstet werden. Der EVF-DC2 ist laut Canon komplett neu entwickelt und löst mit 2,36 Millionen Bildpunkten auf.

2016 09 IBC Canon Titel news

Live-Bericht IBC 2016: Canon EOS C 700

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