PT 2016

Im Test: UHD-Monitor - Samsung Monitor U32D970Q

Satte 80 Zentimeter Bilddiagonale und eine native UHD-Auflösung: Damit soll man vorm Samsung U32D970Q auch mit mehreren Anwendungen komfortabel arbeiten können.
 

Samsung richtet sich mit dem U32D970Q speziell an Videoproduzenten, Web-Designer und Online- Redakteure. Dabei macht der Monitor mit seinen geradezu riesigen 31,5 Zoll schon beim Auspacken ordentlich Eindruck. Dank großem Neige- und Schwenkbereich stellt man den Bildschirm gemäß dem eigenen Arbeitsplatz ein.

Das Display lässt sich um bis zu 5 Grad nach hinten kippen und 20 Grad nach vorne neigen, sowie um bis zu 30 Grad nach rechts und links drehen. Mittels Pivot-Funktion kann man das Bild um 90 Grad drehen. Der schwere, mit grauschwarzem Kunststoff überzogene Standfuß hält den Monitor auch auf höchster Einstellung sicher auf dem Untergrund.

Die Anschlussleiste ist mit vier USB-, zwei DisplayPort- und jeweils einer HDMI- und VGA-Schnittstelle gut bestückt. Die beiden DisplayPort-Buchsen lässt der Monitor für Version 1.1 und 1.2 umschalten, außerdem kann man bei jedem Anschluss die Signalart der Quelle für PC oder AV wählen. UHD mit 60 Vollbildern bekommt man aber nur per DisplayPort. Via HDMI sind maximal 30 Bilder drin.

Der Monitor kann vier HD-Bilder von unterschiedlichen Quellen mittels Picture-by- Picture-Funktion gleichzeitig anzeigen. Die Quellen lassen sich über das Menü bestimmen und je nach Bedarf lediglich ein, zwei oder vier gleichzeitig anzeigen. Wichtig: Die Grafikkarte des Laptops oder Desktop- PC muss die UHD-Ausgabe unterstützen, andernfalls sieht man auf dem Monitor lediglich ein Full-HD-Bild.

Das Menü ist übersichtlich gestaltet und leicht zu verstehen. Die Navigation gelingt flott, allerdings sind die Bedienelemente etwas klein. Hat man sich daran gewöhnt, erreicht man die gewünschten Einstellungen problemlos. Für die Bild-in- Bild-Funktion ist sogar eine eigene Taste reserviert.

Samsung UD970 001
Die große Bildfläche in Kombination mit der UHD-Auflösung hat den Vorteil, dass man auch mit zwei Programmfenstern nebeneinander noch gut arbeiten kann. Full-HDFilmer können sich die Vorschau zudem 1:1 anzeigen lassen.
samsung u32d970 front web

Testergebnisse

Hersteller   Samsung
Produkt   U32D970Q
Preis   1999 Euro
Internet   www.samsung.com
Auflösung   3840 x 2160 Pixel
Display   matt
Ausstattung    
Anschlüsse   2x DisplayPort, DVI-D, HDMI,
4x USB, Kopfhörer-Anschluss
Lieferumfang   DisplayPort-Kabel, HDMI-Kabel,
USB-Kabel, Mini-DisplayPort-Adapter,
Natural Color Expert 4.0.2.2,
Magic Rotation Auto 6.0
Plus   + sehr scharfes Bild
+ Hardware-kalibriert
+ natürliche Farben
Minus   Ausleuchtung etwas
   unregelmäßig
Fazit   Wer einen gehobenen UHD-Monitor für den Arbeits- oder Schnittplatz sucht, kann beim Samsung UD970 bedenkenlos zugreifen. Das Bild ist scharf, kontraststark und liefert natürliche Farben. Lediglich die Ausleuchtung war bei unserem Testmodell etwas unausgewogen. Für UHD-Filmer ist ein entsprechender Monitor eigentlich Pflicht, Full-HD-Filmer profitieren aber ebenfalls von der sehr großen Bildfläche.
Urteil   sehr gut
Preis/Leistung   gut

Dank der hohen Auflösung von nativen 3840 mal 2160 Pixeln kann man zwei Programme gleichzeitig auf dem Desktop geöffnet haben und noch ordentlich arbeiten. Filmer, die Full-HD-Material schneiden, können das Vorschaufenster so einrichten, dass sie ein 1:1-Bild sehen, ohne auf Vollbild vergrößern zu müssen.

Ein zweiter Monitor wird so überflüssig. Das Display liefert ein scharfes UHD-Bild und stellt Farben sehr akkurat dar. Es lässt den Farbraum unter anderem für sRGB, Adobe RGB, DCI, BT.709 oder SMPTE-C einstellen. Für individuelle Einstellungen dient ein Benutzer-Modus, der es erlaubt, einzelne Farbkanäle für Rot, Grün und Blau zu bestimmen, wobei der Monitor selbst kleinste Farbabstufungen sehr differenziert zeigt. Lediglich bei den hellsten Grün- Tönen war er nicht ganz so genau.

Das PLS-Panel (ähnelt der IPS-Technik) hält, was es verspricht: Auch bei steilem Einblick auf das Display ist das Bild noch gut zu erkennen, ohne dass sich die Farbdarstellung verfälscht. Dank matter Beschichtung ist auch Gegenlicht kein Problem.

Die Ausleuchtung war bei unserem Testgerät allerdings etwas ungleichmäßig: Gerade in der rechten unteren Bildecke war ein deutlich hellerer Fleck zu erkennen, und auch im linken oberen und unteren Rand strahlte die Hintergrundbeleuchtung geringfügig intensiver. Das fällt aber erst bei wirklich dunklen Szenen auf.

 

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