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Nikon D610: Vollformat-Profi für Hobbyfotografen/-filmer

Nikos brandneue D610 bietet einen FX-Format-CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 24,3 Megapixel. Die Kamera bekommt nun Serienaufnahmen mit 6 Bildern in der Sekunde hin. Full-HD-Aufnahmen (1080p) sind sowohl im FX- als auch im DX-Format möglich und können mit 30p, 25p oder 24p aufgenommen werden, bei 720p werden die Optionen 60p, 50p und 25p angeboten. Full-HD-Filmsequenzen werden ab einer Länge ...

Full-HD-Filmsequenzen werden ab einer Länge von bis zu ca. 29 Minuten und 59 Sekunden beendet – die lästige künstiliche Begrenzung wegen Import-Zöllen bleibt also. Zeitrafferaufnahmen können unmittelbar als Filmdateien gespeichert werden, die langsame Vorgänge in 24- bis 36.000-facher Geschwindigkeit wiedergeben. Mit der Option für Intervallaufnahmen können Fotos in festgelegten Zeitabständen aufgenommen werden.

Es gibt einen Mikrofonanschluss und einen Audioausgang für externe Kopfhörer. Die HDMI-Ausgabe erfolgt als unkomprimierter Live-View-Stream mit 1080p (ohne Display-Einblendungen), so dass man externe Aufnahmegeräte nutzen kann. Die Ausgabeauflösung wird automatisch auf 1080i angepasst, wenn ein externer Monitor erkannt wird.

Die Kamera arbeitet mit dem Multi-CAM 4800 AF-System mit 39 Messfeldern und soll, auch durch die erweiterte Motiverkennung mit 2.016-Pixel-RGB-Sensor, eine größere Genauigkeit bieten. Dank einer über eine Taste erreichbare Picture-Control-Konfiguration kann das Erscheinungsbild von Fotos und Videos durch voreingestellte Parameter gesteuert werden.

Ober- und Rückseite der Kamera bestehen aus einer Magnesiumlegierung. Die Kamera ist gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Staub geschützt. Auf der Rückseite gibt es einen 8 cm (3,2 Zoll) großen Monitor mit ca. 307.000 RGB-Bildpunkten, der automatisch ans Umgebungslicht angepasst wird. Der Optischer Sucher mit Glasprisma bietet 100 % Bildfeldabdeckung und 0,7-fache Vergrößerung. Gespeichert wird auf SDXC und UHS-I Speicherkarten, wobei die D610 gleich zwei Kartenfächer hat.

Intern arbeitet die Kamera, wie das Nikon-Spitzenmodell D4, mit der Expeed 3 Bildverarbeitungs-Engine und bietet somit auch die 16-Bit-Bildverarbeitung. Der ISO-Empfindlichkeitsbereich reicht von ISO 100 bis 6.400 und kann auf Werte entsprechend ISO 25.600 (aufwärts) bzw. ISO 50 (abwärts) erweitert werden.

Zudem hat Nikon der Nachfolgerin der D600 einer "Leise Auslösung"-Modus verpasst, wobei der das Geräusch des Spiegelschlags verringert wurde, damit man bei Aufnahmeserien nicht mehr so auffällt. Nebenwirkung davon: Die Nikon D610 kann dann nur noch 3 Bilder in der Sekunden aufnehmen.

Das Kameragehäuse der Nikon D610 soll bereits in den nächsten Tagen für 1.949 Euro (nur Body) im Handel erhältlich sein. Das D610 Kit mit AF-S Nikkor 24-85 mm 1:3,5-4,5G ED VR soll 2.499 Euro kosten.

(jos)
Im Test: 3 Vollformat-Kameras

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Nikon D610 front
Die Nikon D610 ist die Nachfolgerin der D600. Sie nimmt Videos in Full-HD auf und bietet einen Live-View-HDMI-Ausgang.
Nikon D610 back
Auf der Rückseite gibt es ein Display mit 8 cm Diagonale auf der das Videobild ebenfalls zu sehen ist.
Nikon D610 top
Die Bedienung liefert bekanntes und bewährtes - nur die Oberseite und Unterseite der Kamera sind aus Magnesiumlegierung.

 

 

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