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Olympus OM-D E-M10 Mark II: besserer Bildstabilisator, Sucher und PAL-Modi

Mit der OM-D E-M10 Mark II stellt Olympus einen leicht verbesserten Nachfolger zur E-M10 vor. Neben Veränderungen beim Design, erhält das aufgefrischte Modell einen verbesserten Bildstabilisator, PAL-Video-Modi und einen höher auflösenden Sucher.

Beim 4/3 Zoll CMOS-Sensor hat sich hingegen nichts verändert, dieser löst weiter mit effektiven 16,1 Megapixeln auf und liefert maximal Full-HD-Videoqualität, jetzt aber mit 24p, 25p, 30p, 50p oder 60p. 4K-Videos sind mit Zeitraffer-Funktion machbar. Hier erstellt die Kamera aus mehrerern Einzelbildern automatisch ein Video. Genaue Details nennt Olympus hier nicht. Die Videos speichert die Kamera als MOV-Dateien mit H.264-Kompression und kann auch AVI aufzeichnen. Objektive passen mit Micro Four Thirds-Anschluss. Weiterhin kommt der TruePic VII-Bildprozessor zum Einsatz.

Weitere Verbesserungen betreffen den Bildstabilisator, der nun mit fünf anstatt drei Achsen arbeitet (somit auch Verschiebungen von links/rechts und oben/unten ausgleichen kann) und den elektronischen Sucher, der jetzt mit 2,36 Millionen Bildpunkten auflöst. Der Vergrößerungsfaktor liegt hier bei 1,23fach mit 100 Prozent Bildabdeckung. Aufgrund der hier neu zum Einsatz kommenden OLED-Technik verspricht Olympus eine bessere Bildqualität mit mehr Helligkeit, Kontrast und besseren Farben.

Der integrierte LCD misst 7,6 Zentimeter (3 Zoll) und löst mit 345.667 RGB-Bildpunkten auf. Er lässt sich um 90 Grad nach oben und 45 Grad nach unten neigen und ist berührungssensitiv. Der Autofokus arbeitet mit 81 Messfeldern, wobei beim manuellen scharfstellen eine 14fach Vergrößerungslupe und eine Peaking-Funktion bereit stehen. Die ISO-Empfindlichkeit reicht von ISO 100 bis ISO 25.6000. Anschlüsse gibt es für USB und Micro-HDMI. Über eine WLAN-Funktion verfügt die Kamera ebenfalls. Die kompletten technischen Daten liest man hier.

Die Olympus OM-D E-M10 Mark II steckt wie die Vorgängerin in einem teilweise aus Magnesiumlegierung gefertigten Gehäuse, ist aber nicht vor Spritzwasser geschützt. Sie wird ab Mitte September als reiner Body für 599 Euro verfügbar sein.

Im Kit mit dem „ M.Zuiko Digital ED 14-42 mm 1:3.5-5.6 EZ Pancake“ kostet sie 799 Euro und mit dem „M.Zuiko Digital ED 14-150 mm 1:4.0-5.6 II“ 999 Euro. Damit liegt sie preislich gleich wie das Vorgängermodell bei Erscheinen im Frühjar 2014.

Videoaufnahmen: Olympus OM-D E-M5 Mark II im Schwachlicht-Test

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Link zum Hersteller: Olympus - OM-D E-M10 Mark II
 
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Die OM-D E-M10 Mark II ist bei Videomodi, Sucher und Bildstabilisator verbessert. Außerdem hat Olympus das Aussehen aufgefrischt.
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Der LCD auf der Rückseite misst 3 Zoll und lässt sich neigen, aber nicht schwenken.