Yuneec Mantis Q: faltbare UHD-Video-Drohne mit Sprachsteuerung

Nach der Parrot Anafi beteiligt sich auch Yuneec weiter am Markt der kompakten Videodrohnen und bringt dafür die faltbare Mantis Q mit 4K-Video.

Die Mantis Q als Quasi-Nachfolger zur "Breeze" ähnelt vom Aussehen ganz klar DJIs Mavic Pro, kann aber kein Cine4K sondern maximal UHD mit 3840 x 2160 Pixeln bei 30 Bildern in der Sekunde aufzeichnen. Dafür hat sie einen 1/3.06 Zoll CMOS an Bord und stabilisiert die Videos (nur bis Full-HD) elektronisch auf drei Achsen. Kameraschwenks sind von -90 bis 20 Grad machbar, der einfangbare Blickwinkel wird mit 117 Grad angegeben. Die Mantis Q zeichnet Videodateien als MOV mit MP4-Kennung auf microSD-Speicherkarten mit bis zu 128 Gigabyte auf. Im Lieferumfang ist eine 16 Gigabyte-Ausführung inbegriffen.

Im speziellen Sport-Mode soll die Drohne eine Geschwindigkeit von 72 km/h erreichen und mit dem wechselbaren 2800 mAh-Akku bis zu 33 Minuten Flugzeit bieten. Gesteuert wird die Mantis Q dabei handelsüblich per App in Verbindung mit einem gekoppelten Smartphone im mitgelieferten Controller über eine Distanz von 800 Metern oder aber per Sprachbefehl. Letzteres gilt für Starten, Landen oder den Befehl für die Video- und Foto-Aufnahme. Eine Gesichtserkennung soll gekonnte Selfies garantieren. Per Social-Sharing-Funktion teilt man seine Videos direkt per Smartphone in den sozialen Netzwerken.

Yuneec Mantis Q

Die Vorschau wird laut Yuneec mit einer Latenz (Verzögerung) von weniger als 200 Millisekunden an das Mobiltelefon weitergereicht. Flug-Modi gibt’s etwa für „Journey“ oder „Point of Interest“. Mit Hilfe einer Sperr-Funktion lässt sich die Drohne quasi innerhalb eines „virtuellen Zaunes“ in einem bestimmten Bereich halten. Die integrierten No Fly Zones verhindern, dass die Drohne in Schutzgebiete rund um internationale Flughäfen einfliegen kann.

Die Mantis Q wiegt 500 Gramm und kommt auf Maße von 16,8 x 9,6 x 5,8 Zentimeter im zusammengefalteten Zustand. Die Mantis Q mit einer Fernsteuerung, einem Akku, Ersatzpropellern und einem seriellen 3-fach-Ladegerät kostet 499 Euro. Das „Mantis Q X-Pack“ enthält neben der Drohne und dem Controller drei Akkus und zwei Sets mit Ersatzpropellern. Dazu gibt’s noch eine kleine Fototasche. Das Bundle kostet 100 Euro mehr als die Standard-Ausführung. Yuneec will die Mantis Q in Kürze ausliefern. Eventuell wird’s zur bevorstehenden IFA soweit sein. Die technischen Daten zur Drohne findet man hier.

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Link zum Hersteller: Yuneec - Mantis Q

Yuneec Mantis Q ls 1 web

Die Mantis Q soll bis zu 33 Minuten Flugzeit bieten und nimmt Videos in UHD mit 30 Bildern in der Sekunde auf.

Yuneec Mantis Q ls 2 web

Die Mantis Q wiegt nur 500 Gramm und lässt sich wie schon DJIs Mavic Pro zusammenfalten.

Forumthemen


08.08.2018, 10:59
Das ist aber nur ein leichtes Upgrade zur Breeze und kann mangels PAL-Bildfrequenzraten nicht mit der Konkurrenz (Anafi, Mavic) mithalten. Schade Yuneec. Außerdem wünschte ich mir auch ein stabilisiertes 4K.

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